Magdalini in Philadelphia Pennsylvania2025-07-23T22:18:47+02:00
Lesedauer: 2 min
Datum: 25.07.2025

Mein Au Pair Jahr

Hi, mein Name ist Magdalini und ich war in dem Jahr 2023/2024 ein Au Pair in Amerika. Meine Gastfamilie lebt in einer kleinen Vorstadt in Philadelphia, Pennsylvania. Ich habe die Stadt sehr ins Herz geschlossen und habe mich auch an meinem Wohnort sehr wohl und willkommen gefühlt. Ich mochte die Lage auch sehr, da es sehr leicht war für mich, von dort zu reisen.

Meine Gastfamilie, oder wie ich sie auch nenne, meine amerikanische Familie, bestand aus Mama, Papa, drei Jungs und zwei Hunden. Meine Gastkinder waren im Alter von 13, 9 und 5 Jahren. Ich habe mich von Anfang an sehr willkommen in der Familie gefühlt und wurde auch als ein Familienmitglied behandelt. Ich wurde überall eingeladen und miteinbezogen, das gab mir das Gefühl von Geborgenheit. Meine Gastfamilie und ich standen uns sehr nahe, weshalb wir auch nach meinem Jahr noch regelmäßig in Kontakt stehen und auch schon Besuche geplant sind. Für mich war das Alter der Kinder perfekt, denn ich konnte mit ihnen viel unternehmen und hatte auch einen sehr guten Arbeitsplan. Mein Arbeitsplan beinhaltete, die Kinder fertig für die Schule zu machen, ihnen Frühstück zuzubereiten und sie zum Bus zu begleiten. Während die Kids in der Schule waren, habe ich Wäsche gewaschen, war einkaufen oder hatte einfach nur Freizeit. Ab 14 Uhr habe ich die Kids von der Schule abgeholt und dann habe ich ihnen zu Hause bei den Hausaufgaben und Haushaltsaufgaben geholfen, mit ihnen Spiele gespielt oder sie zum Training gefahren. Gegen Abend habe ich das Abendessen vorbereitet und ab 18/19 Uhr hatte ich Feierabend – das war für mich ein entspannter Arbeitsplan. Nach Absprache hatte ich die Kinder auch mal am Wochenende, aber das war sehr selten. Dennoch habe ich viel Zeit mit meiner Gastfamilie in meiner Freizeit verbracht.

Das Beste an meinem Au Pair Jahr war, dass ich Familienmitglieder und Freunde dazugewonnen habe, aber auch, dass ich die Kultur der Amerikaner kennenlernen durfte. Ich durfte viel von dem Land sehen und viel erleben, unvergessliche Momente einfangen mit meiner Gastfamilie und Freunden, aber auch mit mir selbst. Das Au Pair Jahr hat mich auf vielen Ebenen weitergebracht. Ich habe meinen Horizont erweitert, indem ich selbstständiger geworden bin, mehr auf mich selbst achten konnte und auch offener wurde. Natürlich gab es für mich auch Momente, in denen ich Heimweh hatte und mir meine Familie herbeigewünscht habe, aber auch diese konnte ich bewältigen. Einen großen Anteil hatte meine Gastmutter, denn sie hat mich getröstet, aufgebaut und mir zugehört. Ich konnte mit meinen Gasteltern über alles reden – das hat mir die Arbeit mit den Kindern auch sehr vereinfacht, denn Kommunikation ist das Wichtigste.

Ein wichtiger Aspekt für mich in dem Au Pair Jahr war, dass ich so viel reise, wie es ging – und das konnte ich auch tun. Meine Gasteltern haben mich viel unterstützt und mir viele Möglichkeiten gegeben, Amerika zu bereisen. Ich durfte mit ihnen zusammen Las Vegas, San Francisco und Kanada erkunden. Ich selbst bin mit Freunden nach Hawaii geflogen, was definitiv ein Highlight für mich war, aber auch Boston, New York City und Nashville werde ich nie vergessen. Mein Wochenendtrip allein nach Chicago hat mich über meinen Schatten springen lassen. Ich bin sehr dankbar, jede freie Minute und jeden Cent benutzt zu haben, all das zu erleben. Meine Freunde wurden von meiner Gastfamilie mit offenen Armen empfangen, was auch zu schönen Mädelsabenden geführt hat, bei denen auch meine Gastmutter teilgenommen hat. Ich habe auch jetzt noch, fast ein Jahr nach meinem Au Pair, Kontakt zu vielen Freunden, die ich in dem Jahr kennengelernt habe.

Ich kann das Au Pair Jahr nur jedem empfehlen, der es mag, sich mit Kindern zu beschäftigen, neue Dinge zu erleben und neue Herzensmenschen dazugewinnen möchte. Das Jahr wird seine Höhen und Tiefen haben, aber am Ende werdet ihr mit einem verträumten Lächeln an die Zeit zurückdenken und euch fragen, wie schnell die Zeit denn umging und ob das alles doch nur ein Traum war.

Liebe Grüße
Magdalini

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